NetSuite CRM vs. Salesforce

Welches CRM ist am besten für wachsende Unternehmen?

Was macht eine gute Kundenbeziehung eigentlich aus? Und wie können Unternehmen sie so steuern, dass sie ihre Kund:innen nicht nur verstehen, sondern auch schnell, konsistent und vorausschauend handeln können? Gerade in wachsenden Unternehmen geht es nicht nur darum, auf Anfragen zu reagieren – sondern darum, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf einzugehen.

Mehr als Vertrieb: CRM als Herzstück der Systemlandschaft

CRM, also Customer Relationship Management, bedeutete nie einfach nur „Verkaufen“. Es geht um Kommunikation, Vertrauen und langfristige Kundenbindung. Richtig eingesetzt unterstützt ein CRM fundierte Entscheidungen und nachhaltiges Wachstum.

Heute ist ein CRM zudem kein isoliertes Einzelsystem mehr, sondern eng mit anderen Unternehmensbereichen verknüpft – vom Vertrieb und Kundenservice über Finanzen bis hin zu Logistik und operativen Prozessen.

Inhalt

CRM-Verbindungen: Finanzen, Logistik, Operations, Support

Die Scale-up-Perspektive: Von Salesforce zum integrierten ERP

Digitale Plattformen spielen eine zentrale Rolle, um diese Bereiche strukturiert und skalierbar abzubilden. In unserer Arbeit mit Scale-ups sehen wir häufig, dass Salesforce als erste professionelle CRM-Lösung in Betracht gezogen wird. Salesforce gilt zurecht als etablierte CRM-Plattform. NetSuite CRM verfolgt jedoch einen anderen Ansatz: Hier ist das CRM von Anfang an direkt in ein ERP-System integriert. Ein spezialisiertes CRM-Tool oder eine integrierte Business-Plattform – was passt besser zum Unternehmen? Das ist am Ende die entscheidende Frage.

Was ist CRM – und warum ist es für wachsende Unternehmen so wichtig?

CRM beschreibt im Kern, wie Unternehmen ihre Kundenbeziehungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg steuern – vom ersten Kontakt bis zur langfristigen Kundenbindung. Früher ging es vor allem um die Pflege von Kontaktdaten – heute hat es sich längst zu einer strategischen Business-Plattform entwickelt. Gerade für wachsende Unternehmen ist CRM heute entscheidend: Es verbessert Forecasts, schafft Transparenz und ermöglicht eine engere Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Finance und operativen Teams.

Die vier Säulen einer modernen CRM-Strategie

Die Funktionen von CRM lassen sich in der Regel in vier Bereiche einteilen:

  • Operatives CRM automatisiert Vertriebs- und Serviceprozesse.
  • Analytisches CRM macht Kundendaten auswertbar und liefert fundierte Erkenntnisse.
  • Kollaboratives CRM vernetzt Teams und Kommunikationskanäle.
  • Strategisches CRM richtet den Fokus auf langfristigen Kundenwert.

 

Moderne CRM-Plattformen vereinen diese vier Ansätze in einem einzigen System. Genau hier zeigen sich dann auch die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Lösungen.

Die 4 Säulen des CRM

Der Usability-Mythos: Warum Integration wichtiger ist als Oberfläche

„Einfach zu bedienen“ ist eines der häufigsten Auswahlkriterien für CRM-Systeme – und gleichzeitig eines der subjektivsten. Denn gute Usability bedeutet nicht nur eine aufgeräumte Oberfläche. Entscheidend ist, wie gut ein System zu den Rollen im Unternehmen passt und wie nahtlos es sich in die bestehende Systemlandschaft einfügt.

Das Dilemma der CFOs: Schicke Oberflächen vs. strategische Integration

In der Praxis erleben wir immer wieder das gleiche Spannungsfeld: Der CFO führt NetSuite ein, um Finanzprozesse zu vereinfachen und zu konsolidieren. Vertrieb und Marketing hingegen halten an eigenständigen Tools wie Salesforce oder HubSpot fest.

Der Grund liegt auf der Hand: Diese Lösungen sind speziell für ihre Nutzer:innen optimiert – mit modernen Oberflächen, klaren Workflows und starker Mobile-Nutzung.

Doch diese Entscheidung hat ihren Preis – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein zusätzliches Premium-CRM neben dem ERP führt schnell zu sechsstelligen Lizenzkosten, die Jahr für Jahr weiter steigen. Noch schwerer wiegen allerdings die versteckten Kosten: Mehraufwand, Medienbrüche und Abstimmungsprobleme – oft zusammengefasst als „Reibungsverluste“.

Die Waage zwischen User Interface und Systemintegration

Ein Praxisbeispiel: Vom Lead bis zum Support-Fall

Stellen wir uns vor, ein Kunde meldet sich beim Support wegen eines technischen Problems. In einer fragmentierten Systemlandschaft sieht der Support-Mitarbeiter in NetSuite nicht, dass der Vertrieb in einem separaten CRM gerade über ein großes Upsell verhandelt. Die Folge: eine Standardantwort, die bei einem strategisch wichtigen Kunden schnell für Frustration sorgen kann.

In einer durchgängigen NetSuite-Umgebung gibt es diese Silos nicht. Der Support sieht die offene Verkaufschance, Marketing erkennt den Support-Fall, und Finance hat die Auswirkungen in Echtzeit im Forecast – ganz ohne manuelle Abgleiche oder Schnittstellen-Chaos.

Die „pragmatische“ Falle: Warum der nächste Schritt nicht reicht

Für Unternehmen ohne bestehendes ERP wirkt die Entscheidung oft einfach: Statt gleich die gesamte Systemlandschaft anzufassen, wird „nur“ ein professionelles CRM wie Salesforce eingeführt. Vor allem, wenn Finanztools oder Excel-Setups „eigentlich noch ausreichend“ sind, wirkt eigenständiges CRM wie der pragmatische nächste Schritt.

Aus unserer Erfahrung in der Begleitung wachsender Unternehmen lohnt es sich jedoch, den Blick weiter nach vorn zu richten – etwa 12 bis 24 Monate. Die entscheidende Frage ist: Wie lange trägt dieses „noch ausreichende“ Finance-Setup, wenn das CRM plötzlich mehr Deals, mehr Daten und mehr Komplexität erzeugt?

Bevor sich Unternehmen auf einen reinen Standalone-Ansatz festlegen, sollten sie die kurzfristige Einfachheit einer schnellen CRM-Lösung gegen die langfristigen Kosten von „Systemschulden“ abwägen – also den späteren Aufwand, fragmentierte Daten und Prozesse wieder zusammenzuführen.

NetSuite CRM vs. Salesforce – welche Lösung ist die beste?

Salesforce zählt zu den führenden Cloud-Plattformen und ist besonders stark in vertriebsgetriebenen Organisationen, die viel Flexibilität und ein breites Ökosystem schätzen. Für Unternehmen, die gezielt nach einem eigenständigen CRM mit umfangreichen Funktionen suchen, kann Salesforce eine sehr leistungsfähige Lösung sein.

Integration als Mehrwert – und als Investition in die Zukunft

NetSuite CRM verfolgt einen anderen Ansatz: Das Kundenmanagement ist von Anfang an direkt in ein integriertes ERP eingebettet. Vertrieb, Finanzen und operative Prozesse arbeiten in einem gemeinsamen System – auf derselben Datenbasis.
Mit Blick auf die Zukunft ist das entscheidend. Denn die gewählte Plattform bestimmt, wie Daten in den kommenden Jahren genutzt werden können.

In fragmentierten Systemlandschaften stoßen Analytics- und KI-Anwendungen schnell an ihre Grenzen, weil Daten in Silos liegen oder über verschiedene Tools hinweg nicht konsistent sind. Durch die Bündelung aller relevanten Daten in einem System macht NetSuite aus „verlässlichen Forecasts“ keinen manuellen Schätzprozess mehr, sondern einen strategischen, datengetriebenen Vorteil.

NetSuite CRM, Finanzen und Compliance

Mit wachsendem Funktionsumfang von CRM-Systemen gewinnen Themen wie Finanzen, Compliance und operative Stabilität an Bedeutung. Das gilt insbesondere für Unternehmen mit mehreren Gesellschaften oder internationalen Strukturen.

CRM-Finanzen-Compliance-alles-hängt-zusammen
  • Audit-Readiness: Sind Kundenprozesse direkt mit dem Finanzreporting verknüpft – etwa über NetSuite DATEV – sinkt der Abstimmungsaufwand spürbar. Prüfungen lassen sich strukturierter vorbereiten und effizienter durchführen.
  • Keine Upgrade-Projekte: Als Cloud-Plattform wird NetSuite zentral aktualisiert. Neue Funktionen und Sicherheitsupdates stehen automatisch zur Verfügung – ohne manuelle Upgrade-Projekte oder systembedingte Ausfallzeiten.
  • Fokus auf Wachstum: Dieses Modell reduziert den internen IT-Aufwand erheblich. Gleichzeitig bleiben die CRM-Funktionen stets aktuell, während sich das Unternehmen auf sein weiteres Wachstum konzentrieren kann.

Fazit

Es gibt nicht das eine „beste“ CRM-System. Entscheidend ist, welche Lösung zur Wachstumsstrategie und zu den internen Strukturen in Ihrem Unternehmen passt.

Aus Projekten mit wachsenden Unternehmen hören wir häufig dieselbe Rückmeldung: Teams denken und arbeiten in Silos. Eine fragmentierte Systemlandschaft verstärkt dieses Problem. Wenn der Vertrieb in einem Tool arbeitet, das nicht mit Finance oder Operations verbunden ist, entstehen Informationslücken und Reibungsverluste. Integrierte Plattformen wie NetSuite setzen genau hier an. CRM, ERP und Finance greifen auf ein gemeinsames Datenmodell zu. Das schafft Transparenz und reduziert den Abstimmungsaufwand erheblich.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, welches CRM „besser“ ist – sondern welche Rolle CRM im Unternehmen spielen soll: Soll ein hoch spezialisiertes Tool den Vertrieb optimieren? Oder wird eine zentrale Business-Plattform benötigt, die Silos von vornherein vermeidet und eine nahtlose Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg ermöglicht?

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